Die Mitgliedstaaten, darunter auch die Tschechische Republik, erhöhen den Druck auf die Wirtschafts- und Finanzminister, sowohl die Kriterien der Europäischen Investitionsbank (EIB) für die Vergabe von Krediten im Verteidigungsbereich als auch die EU-Nachhaltigkeitsanforderungen (ESG) zu ändern, die den Zugang von Rüstungsunternehmen zu Finanzierungen beschränken würden. In einem Papier, das den Wirtschafts- und Finanzministern vorgelegt wurde, wird Folgendes gefordert: die Einbeziehung der Rüstungsindustrie in den Bereich der nachhaltigen Finanzierung", insbesondere durch die Aufnahme von Rüstungsgütern in die EU-Taxonomie als sozial nachhaltige Investitionen. Derzeit finanziert die EIB nur Projekte, die sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke genutzt werden und deren künftige Einnahmen hauptsächlich aus der zivilen Komponente stammen müssen. Die Akteure des entstehenden militärisch-industriellen Komplexes in der EU wittern die Aussicht auf riesige Gewinne und wollen ins Geschäft kommen. People's News, No.262, 29. Februar 2024, www.people.ie
